Racing-Team

 

Team Bikerbox Racing

In dieser Renn-Saison unterstützt Yamaichi Electronics Deutschland das  erfolgreiche Motorrad-Renn-Team von Sepp Buchner mit seinem neuen IDM Superbike Talent Kevin Sieder.

 

Fahrer - Kevin Sieder

Geburtsdatum: 15.05.1999

Land: Österreich

Ort: Wieselburg

Hobbys: Radfahren, Fitness

Beruf: KFZ-Techniker

 

Maschine

 

Rennserie

Die deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft wird seit 1924 nur unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg ausgetragen. In den ersten Jahren waren nur deutsche Fahrer punktberechtigt, sodass nur Deutsche einen Titel erringen konnten. Im Laufe der Zeit wurde es auch ausländischen Fahrern möglich, einen Titel zu holen, sodass die Meisterschaft heutzutage als International German Championship (SUPERBIKE*IDM) ausgetragen wird.

 

Termine

23. - 25.04.: Auftakttraining Oschersleben
27. - 29.04.: Oschersleben
07. - 10.06.: Speedweek Oschersleben (Superbike 1000)
06. - 08.07.: Zolder/Belgien
27. - 29.07.: Schleiz
24. - 26.08.: Lausitzring
07. - 09.09.: Assen
28. - 30.09.: Hockenheim

 

Das 2001 gegründet Yamaha Austria Racing Team, kurz YART ist Langstrecken-Weltmeister 2009 und aktuell offizielles Yamaha-Entwicklungs- und Testteam und seit 2018 die neue Heimat von Marvin Fritz.

 

Fahrer - Marvin Fritz

 

Geburtsdatum: 20.04.1993
Geburtsort: Mosbach
Nationalität: German
Größe: 180 cm
Gewicht: 65 kg
Hobbies: Joggen, Mountanbike, Schwimmen

 

HIGHLIGHTS

2005: Sieger ADAC Junior Cup
2006: 11. IDM 125 ccm
2007: 3. IDM 125 ccm
2008: 4. IDM 125 ccm und 1.Sieg
2009: IDM Vizemeister 125 ccm
2009: MotoGP 125 World Championchip ( Assen 14. Platz, 2 Punkte )
2010: 6. IDM 125 ccm
2014: IDM Supersport 600 Internationaler Deutscher Meister
2015: IDM Superstock 1000 Platz 4.

 

Maschine

 

 

Rennserie

Die FIM Endurance World Championship (EWC) ist die weltweit höchste Langstrecken-Motorrad-Rennserie und findet unter dem Dach der Fédération Internationale de Motocyclisme (FIM) statt.

Die Weltmeisterschaft besteht aus einer Reihe von Rennen auf permanenten Rennstrecken. Die Ergebnisse der einzelnen Rennen werden kombiniert, der Titel geht an das beste Team. Darüber hinaus werden die Ranglisten veröffentlicht für Fahrer und Hersteller in den Kategorien EWC (Weltmeisterschaft) und Endurance World Cup. In dieser Kategorie werden weniger Rennen gefahren, die Motorräder müssen näher an den Serienmaschinen sein und es dürfen keine Schnellwechselvorrichtungen für die Räder verwendet werden.

 

Termine

21.04. - 22.04.     24 Heures Moto at Le Mans      Frankreich    
11.05. - 12.05.     Slovakia Ring 8h                         Slowakei    
08.06. - 09.06.     Oschersleben 8h                        Deutschland    
28.07. - 29.07.     Suzuka 8h                                    Japan


 

14.05.18

Marvin Fritz mit erstem Sieg in der Langstrecken Weltmeisterschaft

 

Foto: F Presse

 

Der Komplettausfall der Elektronik an der YART Yamaha konnte nicht verhindern, dass Marvin Fritz am vergangenen Wochenende beim dritten Lauf zur Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) auf dem Slowakiaring souverän siegte.

 

Um das in der Langstreckenweltmeisterschaft reglementierte Reifenlimit besser einzuteilen, konzentrierte sich die YART Truppe nicht mehr auf die Pole Position wie beim vorletzten Rennen in Le Mans. Dass Marvin Fritz und seine beiden Teamkollegen Parkes und Neunkirchner dennoch schnell unterwegs waren, zeigte der zweite Platz im Qualifying auf dem Slowakiaring. Kurz nach dem Start zum acht Stunden Rennen stieg dann aber die Elektronik der Wheelie und Traktionskontrolle an der YART Yamaha aus und der 25jährige Badener musste sehr viel Körpereinsatz aufwenden um nicht zu viele Plätze zu verlieren. Fritz:“ Ohne diese beiden Hilfsmittel verhält sich ich die Yamaha wie in ungezähmtes Pferd. Man muss sich sehr konzentrieren um das ständig ausbrechende Vorderrad am Boden halten zu können. Gleichzeitig muss man die Kraftübertragung auf das Hinterrad manuell kontrollieren, was zusätzlich Kraft verlangt, die Reifen schneller verschleißt und pro Runde gut eine halbe Sekunde bis Sekunde kostet.“

 

In den nächsten Boxenstopps versuchten die Techniker vergeblich die Elektronik zu reanimieren, was wertvolle Sekunden in Anspruch nahm. Auf Platz 15 zurückgefallen entschied das Team keinen weiteren Zeitaufwand mehr zu investieren.

 

Ungeachtet dessen preschte Fritz wieder nach vorne und eroberte nach einiger Zeit wieder erfolgreich den zweiten Platz zurück um sich dann mit dem Werksteam FCC Honda um Platz eins zu duellieren. Fritz:“ Zum Ende des Rennens, nach über sieben Stunden, war Hochspannung angesagt. Wir sollten unseren Speed beibehalten aber möglichst Sprit sparend fahren, denn jeder weitere Tankstopp hätte uns die Führung gekostet.“

 

Die Rechnung ging auf und Marvin Fritz bescherte mit seinen Teamkollegen Broc Parkes und Max Neukirchner dem YART Yamaha Austria Team seinen ersten Sieg seit 10 Jahren.

 

Fritz:“ Nicht nur Teamchef Kainz war erleichtert über diesen Erfolg, auch die Chefs aus Japan waren sehr happy.“ 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

30.04.18

ERMUTIGENDER START IN DIE MEISTERSCHAFT

 

 Fotoquelle: © [2018] Bikerbox Racing powered by Yamaichi Electronics

 

Obwohl Sepp Buchner mit seinem IDM-Neueinsteiger Kevin Sieder am Sonntag zweimal die Punkteränge knapp verfehlte, verlief der Auftakt in Oschersleben durchwegs erfreulich für das Team aus Bayern.

 

Für die ehrgeizige Truppe um Sepp Buchners Bikerbox Racing powered by Yamaichi Electronics bedeutete das erste Rennwochenende der neuen Saison die Rückkehr in die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft. Mit dem 19-jährigen Österreicher Kevin Sieder betrat das Team ausserdem komplettes Neuland. Sieder kannte zuvor weder die Strecke in der Motorsport Arena Oschersleben, noch das Level in der hochkarätigen Superbike-Klasse. Ungünstige Witterungsverhältnisse während der Testtage in der Vorbereitung erschwerten sein Debüt zusätzlich. Doch der erfahrene Sepp Buchner führte neuen Zögling gekonnt durch das Wochenende.

 

Die Meisterschaft wird am 10. Juni ebenfalls in Oschersleben fortgesetzt. Zum zweiten Rennwochenende ist die Serie Gast im Rahmen der dortigen Speedweek.

 

#57 Kevin SIEDER (Bikerbox Racing powered by Yamaichi Electronics, Yamaha YZF R1-M), 16./18.:

"Oschersleben war bis vor dem vergangenen Wochenende absolutes Neuland für mich. Daher kamen mir die zwei Testtage im Vorfeld des Meisterschaftsauftaktes sehr gelegen. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit. Zumindest konnte ich mich am Mittwoch halbwegs mit der Strecke anfreunden. Trotzdem bin ich nicht mit übertrieben viel Streckenkenntnissen in das Wochenende gegangen. Unser Plan für die freien Trainings war daher ganz danach ausgerichtet. Doch nach nur wenigen Runden war die erste Session wegen eines Sturzes vorbei. Es brauchte fast bis zum Ende des Trainings, bis das Motorrad repariert war und wir mussten also im zweiten Training wieder von vorne beginnen. In dieser Session sind wir jedenfalls schon auf gute Rundenzeiten gekommen. In den Qualifyings schaffte ich die 19.-schnellste Rundenzeit. InQP1 fuhr ich womöglich zu viele Runden mit dem gleichen Vorderreifen, weshalb am Nachmittag mit dem Neuen mein Gefühl für die Front nicht 100 Prozent perfekt war. Trotzdem war meine Zeit gar nicht so schlecht und ich hatte ein gutes Gefühl für die Rennen. Für den Renntag haben wir im Warm-Up noch ein paar kleinere Änderungen probiert. Ich fühlte mich eigentlich sehr wohl damit. Allerdings war ich sehr nervös vor meinem ersten IDM-Rennen. Die Aufregung und Anspannung war unglaublich. Zunächst war es jedenfalls nicht einfach für mich, einen Rhythmus zu finden. Ausserdem kam es kurz nach dem Start unmittelbar vor mir zu einer Kollision zwischen zwei Fahrern, der ich zum Glück gerade noch ausweichen konnte. Es dauerte eine Weile, bis ich besser in Schwung kam. Zum Schluss musste ich allerdings stark nachlassen. Ich hatte grosse Mühe mit dem Reifenmanagement umzugehen. Deshalb haben wir im letzten Renndrittel viel Zeit verloren. Obwohl ich nach diesem anstrengenden Rennen ziemlich erschöpft war, bin ich mit vielen Erfahrungen und Selbstvertrauen in den zweiten Lauf gegangen. Ich wusste genau, was ich falsch gemacht habe. Mir war klar, dass ich meinen Rhythmus zu Beginn des Rennens über die gesamte Distanz halten muss. Dieses Vorhaben konnte ich zunächst auch gut umsetzen. Vorderübergehend konnte ich mich sogar bis auf Rang 14 nach vorne kämpfen und mit Beginn der letzten Runde war ich 16. Doch in dieser kam es zu einem harten Kampf mit zwei anderen Fahrern. Leider konnte ich mich nicht durchsetzen. Trotzdem endete das Rennen mit einem erfreulichen Aspekt für uns. Wir konnten gegenüber dem ersten Rennen den Rückstand auf die Siegerzeit deutlich verringern. Darüber hinaus haben wir über die gesamte Dauer des Wochenendes viele wichtige Daten gesammelt. Ich bin daher sehr positiv gestimmt und freue mich schon auf das nächste Rennen. Ich weiss, woran ich an mir arbeiten muss, ich kenne meine Schwachpunkte sehr genau. Mein Team hat zudem grossartige Arbeit geleistet, es hat alles einwandfrei funktioniert. Daher einen grossen Dank an sie. An diesem Wochenende habe ich viel gelernt, aber wir wollen uns ständig verbessern. Mit diesem Ziel gehen wir in das nächste Rennen."

 

Sepp BUCHNER (Teamchef):

"Unser erstes Wochenende mit Kevin in der IDM verlief aus unserer Sicht sehr ermutigend. Gleichzeitig war es natürlich ein schwieriger Einstand für ihn in dieser Meisterschaft. Wir hatten allerdings auch wieder Wetterpech. Die beiden Testtage am Mittwoch und Donnerstag vor dem Rennwochenende fielen sprichwörtlich ins Wasser. Wegen des launenhaften Wetters sind wir kaum zum Fahren gekommen. Dabei hätten wir diese zwei Tage sehr notwendig gebraucht. Kevin konnte daher die Strecke in Oschersleben kaum kennenlernen. Das Wochenende selbst begann mit einer riesen Schrecksekunde, als Kevin von einem anderen Fahrer abgeräumt wurde. Zum Glück hat er sich weh getan. Doch eine weitere Gelegenheit war ruiniert. Für Kevin ging es daher erst ab dem zweiten freien Training am Freitagnachmittag richtig los, um zunächst einmal Oschersleben in den Griff zu bekommen. Ab dieser Session konnte er sich ständig steigern, was letztendlich mit Startplatz 19 nach den Qualifyings endete. Auf dem Papier schaut das ziemlich mickrig aus, aber Kevin war letztendlich schneller als einige viel erfahrenere IDM-Piloten. Im ersten Rennen hat er leider ganz knapp die Punkte verpasst, während er im zweiten Lauf eine deutlich schnellere Pace fahren konnte. Kevin war auch in diesem Rennen knapp dran, seine ersten IDM-Punkte einzufahren. Er lieferte sich einen sehenswerten Kampf mit einem BMW-Fahrer, den er aber leider in der letzten Runde verlor. Trotzdem gibt dieses Rennen Zuversicht für die Zukunft, da es mit seiner Pace sowie auch seinen Rundenzeiten ständig bergauf geht. Insgesamt betrachtet war es daher ein gutes Wochenende für uns. Kevin konnte viel lernen und er weiss nun auch, worauf es in dieser Serie ankommt. Es ist ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. "

 

Rangliste Qualifyings (QP1/QP2):
1 Ilya MIKHALCHIK /UKR / Alpha Racing Van Zon BMW / BMW S 1000 RR / 1´26.178 (QP2)
2 Bastien MACKELS / BEL / wilbers-bmw-racing / BMW S 1000 RR / 1´26.244 +0.066 (QP1)
3 Jan HALBICH / CZE / Honda Holzhauer Racing Promotion / Honda CBR 1000 RR / 1´26.486 +0.308(QP2)
19 #57 Kevin SIEDER / AUT / Bikerbox Racing powered by Yamaichi Electronics / Yamaha YZF R1-M / 1´29.699 +3.521(QP2)

 

Ergebnis Rennen 1:
1 Bastien MACKELS / BEL / wilbers-bmw-racing / BMW S 1000 RR / 26´08.430
2 Ilya MIKHALCHIK /UKR / Alpha Racing Van Zon BMW / BMW S 1000 RR / +0.432
3 Jan HALBICH / CZE / Honda Holzhauer Racing Promotion / Honda CBR 1000 RR / +11.075
16 #57 Kevin SIEDER / AUT / Bikerbox Racing powered by Yamaichi Electronics / Yamaha YZF R1-M / +1´21.874

 

Ergebnis Rennen 2:
1 Ilya MIKHALCHIK /UKR / Alpha Racing Van Zon BMW / BMW S 1000 RR / 26´08.656
2 Bastien MACKELS / BEL / wilbers-bmw-racing / BMW S 1000 RR / +0.226
2 Dominic SCHMITTER / SWI / HPC-Power-Suzuki Racing / Suzuki GSX-R1000 / +8.931
18 #57 Kevin SIEDER / AUT / Bikerbox Racing powered by Yamaichi Electronics / Yamaha YZF R1-M / +1´03.844

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

12.02.18

Marvin Fritz in der Superbike-WM!

 

Auf der Prioritätenliste des ehemaligen Deutschen Superbike-Meisters Marvin Fritz steht 2018 die Endurance-WM mit Yamaha ganz oben. SPEEDWEEK.com verriet er, was er sich davon für seine Zukunft erhofft. «Wir warten ab, wie die Saison läuft», meinte Marvin Fritz zu seinem möglichen Wildcard-Einsatz in der Superbike-WM 2018. «Der Start in Magny-Cours ist im Gespräch, wir wollen das auch alle machen. Wenn ich fit bin und alles perfekt läuft, dann machen wir das auf jeden Fall. Eigentlich wollten wir in Brünn fahren, das ist die Hausstrecke von YART und eine meiner Lieblingsstrecken. Aber Brünn ist gleichzeitig mit der Langstrecken-WM in Oschersleben. Sonst überschneiden sich auch alle Europa-Rennen der Superbike-WM mit Endurance.»

 

Der Mosbacher startete letztes Jahr in der Superstock-1000-EM und der Endurance-WM. Sein Hauptaugenmerk diese Saison liegt auf der Langstrecke, dort will er mit dem Yamaha Austria Racing Team Weltmeister werden. In der IDM plant er im Frühjahr einen Gasteinsatz in Oschersleben, dazu einen im Alpe Adria Cup auf dem Slovakia Ring – jeweils als Vorbereitung für die dortigen Acht-Stunden-Rennen. «Wenn ich ein paar Rennen nebenher fahre, dann passt das. Mit der Langstrecke bist du eh dauernd am Testen, in der Rennwoche geht immer die komplette Woche drauf», erzählte Fritz.

 

«Stock 1000 kam für mich nicht mehr in Frage», hielt der 24-Jährige fest, der 2018 erstmals als Profi unterwegs ist. «Das mit YART ist eine Riesenmöglichkeit für mich, da steckt das Werk in Japan dahinter. Mein Teamkollege Nozane soll der nächste japanische MotoGP-Fahrer werden, er wird brutal hochgehalten. Lucas Mahias fuhr 2016 auch nur Langstrecke und wurde ein Jahr später Supersport-Weltmeister. Es ist nie einfach irgendwo reinzukommen, das ist auch bei anderen Herstellern so. Aber es gibt bestimmt Möglichkeiten für mich.»

 

Hältst du es mit den neuen technischen Vorschriften in der Superbike-WM für möglich, dass YART dir eine konkurrenzfähige Yamaha R1 für Magny-Cours hinstellt? «Ich denke schon», grübelte Fritz im Gespräch mit SPEEDWEEK.com <http://speedweek.com/>. «Klar, Kawasaki, Ducati und Yamaha sind vorne dabei, dafür braucht man ewig viel Erfahrung und Entwicklung. Wir haben von Yamaha Japan für kommende Saison auch ein komplett neues Motorrad für die Langstrecke bekommen. Damit wird der Unterschied nicht so groß sein. Vom Fahrwerk schenkt sich das nichts, da haben wir die gleichen Sachen wie in SBK. Elektronik haben wir die gleiche von Magneti Marelli, den Motor kann man auch machen. Vom Bike werden wir gut aufgestellt sein. Es geht um die Daten auf der Strecke und mein fahrerisches Können. Wenn wir Magny-Cours fix machen, dann würde ich gerne einen Monat vorher zwei Tage trainieren, dann kann es gut laufen.»

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

25.10.17

Ende einer aufregenden Saison

 

 von Dorothea Schmitt /ds

 

Mit einem 15. Platz im Training und einem 13. Platz im Rennen beendete Marvin Fritz das letzte Rennen der Superstock 1000 EM Saison im spanischen Jerez de la Frontera.

 

Im Zeittrainning lag der Bayer-Bikerbox Yamaichi Plot auf Fünf, fuhr dann in die Box um das begrenzte Reifenkontigent zu schonen. Als die anderen Piloten schneller wurden, wollte Fritz wieder zurück auf die Strecke um seine persönliche Bestzeit nochmal zu toppen. Fritz:" Dann wurde das Training mit der roten Flagge aufgrund einer Ölspur abgebrochen und ich hatte keine Chance mehr meinen Platz zu verbessern."

 

 Am Sonntag kam der Badener als 10. vom Start weg, konnte einige Plätze nach vorne fahren, hatte aber nach einem Zweikampf das Nachsehen und fuhr als 13. über di Ziellinie. Fritz: Wer mich kennt, weiß das ich immer mit vollem Einsatz fahre. In dieser Klasse wird sehr hart gekämpft, was die Rundenzeiten bestätigen. Es sind fünfzehn Fahrer innerhalb einer Sekunde! Die Saison war schwierig, mit schönen und weniger glücklichen Momenten. Als Rookie in der Stock 1000 Europameisterschaft habe ich mehrfach gezeigt, das ich vorne mitfahren kann. In Assen/NL lag ich im Rennen auf Rang vier, nach meiner mehrwöchige Genesungspause konnte ich in Misanol/I trotz konditioneller Einbußen direkt wieder mithalten, am Lausitzringwar ich auf Rang fünf bevor ich "abgeschossen" wurde. Ich bin von insgesamt neun Rennen fünf zu Ende gefahren und liege in der Gesamtwertung auf 15. Wir haben viel verbessert und gesteigert". Der zweifache deutsche Meister blickt nach einer aufregenden Saison optimistisch in die Zukunft:"  Seit 2014 gab es alle zwei Jahre ein Titel, mal sehen was 2018 bringt."     

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

04.10.2017

Yamaha-Privatier Fritz macht wieder den Werksteams das Leben schwer 

 

 

von Dorothea Schmitt /ds

 

Am vergangenen Wochenende ging es für Marvin Fritz im französischen Magny Cours in die vorletzte Runde der Superstock 1000 EM 2017. Im Regentraining auf Platz 2, lieferte sich der Bayer-Bikerbox Yamaichi Pilot im Rennen einen Schlagabtausch mit dem Meisterschaftsführenden und Werkspiloten Michael Ruben Rinaldi/Ducati sowie Marco Facciani/BMW und konnte am Ende als bester Deutscher vor Puffe und Moser als Zwölfter noch Meisterschaftspunkte einsammeln.

 

Regen und Trainingsrückstand waren keine Hindernisse für Marvin Fritz. Im Training schoss der Regenspezialist nach vorne auf den zweiten Platz obwohl Fritz diese Rennstrecke das letzte Mal vor sechs Jahren gefahren hatte. Fritz:“ Plötzlich wurde das Training mit der roten Flagge abgebrochen, wir nutzten die Zeit für einen Reifenwechsel. Nur leider hörte der Regen nach dem Neustart auf, es begann abzutrocknen und die Reifenwahl entschied sich als Fehlentscheidung.“ Fritz rutsche enttäuscht auf Platz Zehn zurück:“ Schade, für den Wetterumschwung kann niemand etwas. Aber im Regen waren die Zeiten sehr schnell und ich war oft an der Spitze.“ 

 

Der Badener ging von der zehnten Position ins Rennen, hatte nach dem Start einige Plätze verloren und eroberte diese aber wieder zurück. Fritz:“ Ich konnte gut mit den Werksfahrern Rinaldi und Facciani mithalten, war zeitweise sogar vor den beiden Kontrahenten. Am Ende wurde der Bayer-Bikerbox Yamaichi Pilot als bester Deutscher Zwölfter. 

 

Am 20.-22. Oktober wird der Bayer-Bikerbox Yamaichi Schützling beim Saisonfinale im andalusischen Jerez de la Frontera nochmal sein Können unter Beweis stellen. 

 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

21.08.2017

Marvin Fritz – ein steiniger Weg nach oben

 

 

 von Dorothea Schmitt /ds

 

Für Marvin Fritz ging es am vergangenen Wochenende 18.-20.08.2017 auf dem Lausitzring in die vierte Runde der Superstock 1000 Europameisterschaft. Der Bayer-Bikerbox Yamaichi Pilot glänzte im Abschlusstraining wie so oft in dieser Saison als schnellster Deutscher und schnellster Yamaha Privatier, im Rennen holte Fritz trotz beinahe Sturz und Aufholjagd noch den zehnten Rang.

Der Superbike IDM Meister von 2016 beäugte noch am Samstag seinen elften Trainingsplatz sehr selbstkritisch. Fritz:“ Im Training passte einfach nicht alles perfekt zusammen, aber mein Team um Technik Chef Sepp Buchner suchten fieberhaft nach Lösungen. Auch fehlten uns die Auswertungen der offiziellen Tests, an denen wir hier vor einigen Wochen nicht teilnehmen konnten.“

Doch am Rennsonntag zeigte Fritz mal wieder, dass er auch ohne die Tests vorne mitmischen kann. Der 24jährige legte einen guten Start hin und schnappte sich nach den ersten Runde respektlos die Werkpiloten Tamburini / Yamaha und Vitali / Aprilia , rangierte auf der sechsten Position. Gerade als Fritz dabei war wieder einen Platz gutzumachen, krachte ihm der Italiener Faccani ungebremst ins Heck. Glücklicherweise konnte Marvin Fritz einen Sturz verhindern verlor aber durch den unfreiwilligen Ritt durchs Kiesbett den Anschluss an die Spitzengruppe. Zurück auf der Strecke machte Fritz noch vier Plätze gut und holte so noch einen zehnten Rang.

Fritz:“ Es lief so gut, ich konnte an der Spitzengruppe dranbleiben und attackieren. Dann so eine unnötige Aktion. Ich bin richtig sauer.“

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

19.06.2017

Marvin Fritz – das blaue Wunder

 


von Dorothea Schmitt /ds

 

Marvin Fritz feierte sein offizielles Comeback am vergangen Wochenende beim fünften Lauf zur Superstock 1000 EM im italienischen Misano als bester Deutscher mit einem elften Platz.
Nur sieben Wochen nach seinem schweren Sturz in Assen/NL nahm Fritz erstmalig wieder auf seiner Bayer-Bikerbox Yamaichi Yamaha Platz. Der 24jährige gab erleichtert zu Protokoll:“ Je mehr Runden ich abspulte desto besser lief es, ich bin froh, dass ich wieder gefahren bin.“ Zusätzlich brachte die Hitze mit morgendlichen Temperaturen jenseits von 30 Grad Celsius nicht nur die Piloten sondern auch die Reifen an die Grenzen der Belastbarkeit. Fritz:“ Der Asphalt hatte zur Mittagszeit eine Temperatur von 60 Grad, es sind mehrere Fahrer übers Vorderrad gestürzt.“
Mit viel Glück überstand Marvin Fritz eine Kollision am Rennsonntag. Nach einem Restart kämpfte der Bayer-Bikerbox Yamaichi Pilot auf Platz Acht als in der vorletzten Runde der vor ihm fahrende Frederico Sandi abrupt stoppte.
Fritz:“ Ich war im Windschatten als Sandi plötzlich das Motorrad ausging. Ich hatte keine Chance auszuweichen, bin zwangsläufig dem Italiener ins Heck gefahren. Dank meiner schnellen Reaktion und einer großen Portion Glück erlitt nur meine Yamaha R 1 Verletzungen.“ Marvin Fritz konnte den elften Platz noch ins Ziel retten. Fritz:“ Einerseits bin ich froh dass nix passiert ist, andererseits ist es ärgerlich; durch dieses Manöver sind einige Fahrer an mir vorbeizogen.“

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

04.05.17

Marvin Fritz spricht über seinen Sturz in Assen

 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

30.04.17

Marvin Fritz – bester Deutscher im Abschlusstraining und Sturz im Rennen

Von Dorothea Schmitt / ds


Beim zweiten Rennen zur Superstock 1000 EM die am vergangenen Wochenende im niederländischen Assen ausgetragen wurde, beendete Marvin Fritz vom Bayer-Bikerbox Yamaichi Team das Abschlusstraining als bester deutscher Pilot mit einem neunten Platz. Am Rennsonntag erwischte der Yamaha Pilot einen Start unter den Top Fünf, wurde dann in einen Massencrash verwickelt. Cheftechniker und Motorentuner Sepp Buchner :“ Marvin wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Es scheint, als komme er mit Prellungen und Schürfwunden davon.“

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

30.04.17

Gute Besserung Marvin!

Wunder: Marvin Fritz übersteht brutalen Zusammenstoß

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

03.04.17

Marvin Fritz – internationale Bewährungsprobe bestanden

 

von Dorothea Schmitt /ds


Bei seinem Debüt in der Klasse Superstock 1000 am vergangenen Wochenende,
31.03.-02.04.2017 im spanischen Aragon glänzte Marvin Fritz als bester Deutscher Fahrer und bester Yamaha Privatier mit einem zehnten Platz im Rennen und hat damit die Bewährungsprobe mit Erfolg im Kreise der Weltelitepiloten bestanden. Nach dem sensationellen Gewinn der Königsklasse Superbike IDM in 2016, der höchsten deutschen Rennserie, hatte Marvin Fritz auf deutscher Ebene alles erreicht. Der 23jähige und das Bayer-Bikerbox Yamaichi Team entschieden sich für den Aufstieg in die Superstock 1000 Klasse die gemeinsam mit der WorldSBK, der Superbike Weltmeisterschaft, weltweit ausgetragen wird. Die besten 33 Fahrer aus Europa und Übersee kämpfen hier nicht nur um Punkte, sondern vielmehr um ein begehrtes Ticket für die WorldSBK oder die MotoGP.
Vor einigen Wochen hatte Fritz privat einige Testkilometer abgespult um die von
Cheftechniker Sepp Buchner vorbereitete Yamaha YZF R 1 besser kennen zu lernen. Die Bekanntschaft mit den Superstock 1000 Konkurrenten konnte Fritz dagegen erst am vergangen Wochenende bei den freien Trainingsläufen am Freitag machen. Fritz:“ Erwartungsgemäß wird hier auf höchstem Niveau gefightet, die Top Ten Piloten dieser Klasse blicken schon auf internationale Erfahrung und Erfolge zurück. Wir konnten beim offiziellen Test der Teams nicht teilnehmen. Es ist quasi ein Anfang auf Ebene Null.“
Eine Kostprobe seines Talents zeigte Fritz mit dem elften Platz im Abschlusstraining am Samstag und nur 1,557 sec. Rückstand auf den Pole Setter und ehemaligen Moto3 Piloten Michael Ruben Rinaldi /Ducati. Fritz:“ Ich habe mich von Freitag auf Samstag gesteigert. Die Einheitsreifen von Pirelli sind Neuland. Der Spagat einer reifenschonenden aber schnellen Fahrweise muss ich noch perfektionieren.“

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

19.03.17

Saisonauftakt in Aragón: Diese Piloten sind dabei

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

15.03.17

Marvin Fritz überzeugt: So gut wie Yamaha-Werksteam

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

18.02.17

Marvin Fritz (Yamaha): «Ich freue mich auf die Tests»

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

29.01.17

Marvin Fritz: Ohne Führerschein in die Superstock-EM

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

Mehr von Speedweek >>

 

 

All rights reserved